Poker

Poker ist ohne Frage das konkurrenzfreudigste und dennoch beliebteste Kartenspiel, das es gibt. Es ist ein Spiel, das man gegen andere Spieler spielt (obgleich es Versionen gibt, in denen man gegen den Dealer spielt) und der Verlust der anderen bedeutet den eigenen Gewinn, oder eben umgekehrt, was es zu einem Nullsummenspiel macht und einem Spiel in dem das Haus in der Regel keinen Vorteil hat. Hier lernt ihr die Grundregeln des Spiels.

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Über Poker

Heutzutage gibt es Poker in recht vielen Variationen. Es gibt verschiedene Regeln, verschiedene Arten Blätter zu bewerten und sehr viele Strategien, deren man sich bedienen kann, je nachdem welches Poker man spielt.

Das Spiel selbst kommt offenbar tatsächlich aus dem Amerika des frühen 19. Jahrhunderts. Jedenfalls deuten die meisten Hinweise darauf hin, obgleich die Inspiration für Poker wohl dennoch aus Europa und von ähnlichen Kartenspielen stammt.

Seit den Anfängen ist das Spiel durch eine Reihe von Evolutionen gegangen, was zu den verschiedenen Versionen geführt hat, die man heute so spielen kann. Zu den beliebtesten gehört ohne Frage Texas Hold’em Poker, was in der ganzen Welt gespielt wird.

Fünf-Karten Poker ist eine Version, die viele von uns bereits als Teenager lernen und dabei um Süßigkeiten oder Kekse spielen. Daher sind die meisten Menschen auch nicht völlig unbewandert mit dem Spiel, aber die Einzelheiten und Strategien zu kennen ist dann doch noch einmal etwas anderes.

Wie man Poker spielt

Es gibt natürlich offensichtliche Unterschiede beim Poker, je nachdem welche Version man überhaupt spielt, obgleich die Grundzüge des Spiels für die meisten Versionen sehr ähnlich sind. Da Texas Hold’em die beliebteste und bekannteste Version des Spiels ist, halten wir uns in unserer Einführung an dieses Spiel.

Die Grundzüge – wie ein Blatt anfängt

Poker wird immer um einen Tisch herum gespielt (in Texas Hold’em heißt dieser „Full Ring“ also „voller Ring“) mit 9 bis 10 Spielern, wobei weniger auch möglich ist.

Es gibt immer einen Spieler, die die Karten austeilt. In vielen Versionen wird dieser Spieler dank eines Chips mit dem Wort „Dealer“ markiert und agiert dann entsprechend. Die Position des Dealers bewegt sich im Uhrzeigersinn nach jedem Blatt um den Tisch herum.

Der Dealer teilt jeweils die Karten nach den Regeln der Poker Version aus, die gespielt wird. Bei Texas Hold’em bedeutet dies, dass jeder Spieler zwei Karten mit dem Gesicht nach unten ausgeteilt bekommt, die sogenannten „Hole Cards“.

Dann muss der Spieler zur Linken des Dealers einen kleinen Einsatz machen (Small Blind), ohne die weiteren Karten zu kennen, die später verteilt werden. Als nächstes muss der Spieler zur Linken jenes Spielers einen weiteren Einsatz vornehmen (Big Blind), welcher normalerweise den Einsatz des ersten Spielers verdoppelt.

Bevor weitere Karten ausgeteilt werden (Pre-Flop) muss dann jeder weitere Spieler in Folge entscheiden, ob sie die Wette (also dem Big Blind) halten wollen, sie erhöhen oder ob sie ihre Hand beenden wollen (weil die eigenen Karten ohnehin wertlos sind). Alle Spieler müssen diesen Regeln folgen, denn in Texas Hold’em und anderen Versionen des Spiels, muss die erste Wette platziert sein bevor die Spieler die anderen Karten kennen.

Der “Flop”

Bei Texas Hold’em und ähnlichen Versionen des Spiels gibt es Gemeinschaftskarten. Diese liegen in der Mitte des Tisches mit ihren Bildern nach oben, damit alle die Karten sehen können. Die Karten werden von allen Spielern geteilt, was bedeutet, dass jeder Spieler am Tisch genau diese Karten quasi in der Hand „hält“. Normalerweise sind es aber die zwei Karten, die jeder Spieler für sich hält, die das Spiel am Ende entscheiden.

Als “Flop” bezeichnet man es, wenn der Dealer die ersten drei Gemeinschaftskarten auf den Tisch legt. Sobald das geschehen ist, müssen die Spieler der Reihe nach wiederum entscheiden, was sie als nächstes tun wollen:

  • Check – Nichts tun und den nächsten Spieler gewähren lassen
  • Wetten – Einen kleinen Einsatz wagen, um den Pott zu vergrößern
  • Mitgehen (Call) – Mit dem Einsatz des vorherigen Spielers mitgehen
  • Erhöhen (Raise) – Den Einsatz des vorherigen Spielers erhöhen
  • Falten (Fold) – Das Blatt falten, da es nicht gut genug ist, und damit aus der Runde aussteigen

Der “Turn” und der “River“

Natürlich ist damit das Blatt noch nicht vorbei, es sei dann alle bis auf einen Spieler haben sich entschieden ihre Hand zu falten, was unwahrscheinlich ist. Stattdessen teilt der Dealer eine vierte Karte aus und legt diese zu den Gemeinschaftskarten. Das nennt sich „Turn“. Wiederum müssen alle Spieler entscheiden, was sie als nächstes tun möchten gemäß den oben aufgeführten Optionen.

Die fünfte und letzte Karte wird dann „River“ genannt. Wiederum müssen alle Spieler sich für eine Option entscheiden. Bleibt mehr als ein Spieler am Ende der Runde im Spiel, dann kommt es zum Showdown.

Der “Showdown”

Falls alle anderen Spieler ihr Blatt beenden bevor der Letzte seine abschließende Handlung vornehmen konnte, endet das Spiel und der letzte verbleibende Spieler gewinnt das Blatt. Es kommt nicht zu einem Showdown.

Sobald aber mindestens zwei Spieler noch mit dabei sind, entscheidet der Showdown, wer gewinnt. Das heißt, alle Spieler müssen ihre zwei eigenen Karten zeigen und der Gewinner entscheidet sich dadurch, wer das bessere Blatt erzielen konnte.

Der Wert eines Blatts

Für die meisten Versionen von Poker wird der Wert eines Blatts ähnlich festgelegt. Das macht es für Spieler natürlich einfacher zu entscheiden, ob sie eine gute oder schlechte Hand haben und wie die Chancen auf einen Gewinn stehen.

Wir befassen uns hier mit dem traditionellen Werten der Blätter, die am geläufigsten sind. Es gibt weitere darüber hinaus, aber diese interessieren nur dann, wenn man wirklich eine spezielle Poker Version wie zum Beispiel Badugi spielt.

Gerade Straße (Straight flush) – Hierfür braucht es fünf aufeinander folgende Karten derselben Farbe (Herz, Karo, Pik oder Kreuz). Die höchste Squenenz gewinnt den Pot, falls zwei Spieler eine gerade Straße haben. Die beste Hand hier ist die Königsstraße (Royal Straight Flush) von Zehn bis Ass.

Vier einer Art (Four of a kind) – Es braucht vier Karten mit demselben Wert für dieses Blatt. Je höher der Kartenwert, desto besser die Chance auf einen Gewinn falls zwei Spieler vier einer Art haben. Natürlich sind vier Asse das Höchstmögliche.

Volles Haus (Full house) – Drei Karten mit demselben Wert werden mit ein Paar kombiniert. Die drei höchstwertigen Karten bestimmen den Gewinner, falls zwei Spieler ein Volles Haus haben. So schlägt 99966 eine Hand mit 88877. Bei einer Gemeinschaftskartenversion wie Texas Hold’em, in der drei gleiche Karten von allen gehalten werden könnten, bestimmt das Paar, wer gewinnt. Also würde eine Hand aus 88866 eine auf 88855 schlagen.

Flush – Fünf Karten von derselben Farbe (also Herz, Karo, Pik oder Kreuz – nicht nur schwarz oder rot). Die Karten müssen keiner Squenenz folgen. Die höchstrangige Karte entscheidet den Gewinner, falls zwei einen Flush haben. Das Ass ist die höchstwertige Karte und würde den König eines anderen Spielers schlagen.

Straße (Straight) – Karten einer jeden Farbe können Teil dieses Blatts sein, müssen aber einer Squenenz folgen, also beispielsweise 4, 5, 6, 7, 8 or 9, 10, B, D, K). Die höchstwertige Karte entscheidet wer gewinnt.

Drei einer Art (Three of a kind oder Set) – Es braucht drei gleiche Karten (vom selben Wert). Die drei höchstrangigen Karten entscheiden den Gewinner falls zwei drei einer Art haben.

Zwei Paare (Two Pairs) – Spieler haben zwei Paare in der Hand, die jeweils denselben Wert haben. Das höherwertige Paar entscheidet den Gewinner, falls zwei Spieler zwei Paare haben. Sollten diese beiden Paare allerdings identisch sein, dann entscheidet der Wert der fünften Karte, wer gewinnt.

Paar (Pair) – Zwei gleichwertige Karten sowie drei beliebige weitere Karten. Auch hier gewinnt das höherwertige Paar, falls zwei Spieler ein Paar haben. Sind die Paare gleichwertig, dann entscheidet die höchstrangige dritte Karte den Gewinner.

Hohe Karte (High card) – Falls keine der anderen Kombinationen erzielt wurde (vielleicht weil ein Spieler sich der Weg zum Showdown durch bluffen geebnet hat), dann gewinnt die höchstrangige Karte. Und ja, hat man nichts als ein Ass beim Showdown und niemand hat etwas besseres, dann gewinnt man mit einem Ass.

Poker Varianten

Während es viele verschiedene Poker Spiele gibt, kann man diese im Grunde in drei Kategorien unterscheiden: Draw Poker, Stud Poker und Gemeinschaftskarten Poker. Hier erfahrt ihr, was die Unterschiede sind.

Draw Poker

Bei dieser Version von Poker bekommen alle Spieler ein komplettes Blatt mit dem Gesicht nach unten. Die Spieler behalten ihre Karten für sich und sind in der Lage eine Anzahl von Karten auszutauschen, je nachdem welche Version des Spiels gespielt wird (draw = ziehen).

Fünf-Karten Poker (Five Card Draw) – Hier handelt es sich um die beliebteste und bekannteste Version des Spiels. Spieler bekommen fünf verdeckte Karten und machen ihre ersten Einsätze. Nach der ersten Runde können Spieler ihre Karten ersetzen, also neue ziehen und alle weglegen, und machen dann einen erneuten Einsatz. Darauf folgt eine weitere Runde mit Karten ziehen und weglegen sowie weitere Einsätze. Zuletzt kommt es zum Showdown und man bewertet die Blätter nach der traditionellen Methode.

Badugi – Wird mit nur vier Karten gespielt und die Blätter werden nach ganz anderen Kriterien bewertet. So soll man unter anderem nur Karten mit unterschiedlichen Farben und Werten halten. Sobald man gleichwertige Karten hält verliert man.

Baduci – Wird mit fünf Karten gespielt, wobei die Karten nach Badugi Regeln und den sieben niedrigsten Karten bewertet werden. Der Pott wird geteilt, je nachdem wer nach den beiden Poker Versionen das beste Blatt hält.

California Hi/Lo – Wird wie Baduci gespielt, aber ein Joker bleibt als Wildkarte im Spiel und kann jeden Wert und jede Farbe am Ende ersetzen.

Stud Poker

Bei Stud Poker bekommen die Spieler ihre Karten sowohl offen als auch verdeckt. Normalerweise ist es eine Kombination aus beidem, je nach Version die man spielt.

Seven Card Stud – Blätter werden traditionell bewertet. Spieler erhalten zwei verdeckte Karten, machen einen Einsatz und bekommen dann eine offene Karte, woraufhin erneut gewettet wird. Das wiederholt sich so lange, bis jeder Spieler sieben Karten hält. Das Spiel endet in einem Showdown.

Six/Five Card Stud – Wie oben, aber die letzte bzw. die letzen beiden Karten werden in der jeweiligen Version ausgelassen.

Hi/Lo Stud – Ebenfalls ähnlich wie Seven Card Stud, aber der Pott wird zwischen den Spielern mit dem höchsten und dem mit dem niedrigsten Blatt aufgeteilt. Die Karten werden beim Showdown für sich selbst sprechen und die niedrige Hand muss nicht qualifiziert werden.

Gemeinschaftskarten Poker (Community Card Poker)

In jeder Version dieses Spiels teilen sich alle Spieler eine Anzahl von Gemeinschaftskarten (die offen in der Mitte liegen). Diese Karten bilden das jeweilige Blatt des Spielers sowie weitere verdeckte Karten, die jeder Spieler individuell hält.

Texas Hold’em – Wie bereits erklärt erhalten Spieler hier zwei verdeckte Karten, woraufhin eine Runde von Einsätzen folgt, dann werden drei offene Gemeinschaftskarten verteilt, es folgt eine weitere Runde Wetten, dann gibt es wiederum eine Gemeinschaftskarte, weitere Einsätze und einer letzten Gemeinschaftskarte und Runde von Wetten folgt schließlich der Showdown solange noch mindestens zwei Spieler mit dabei sind.

Omaha Hold’em – Die Version wird entweder mit traditionellen Blatt Wertungen gespielt oder mit 8 Lowball Wertungen. Falls letzteres der Fall ist, dann müssen Spieler zwei Blätter sammeln, eine mit fünf hohen und eine mit fünf niedrigen Karten. Der Pott wird am Ende zwischen der höchsten und niedrigsten Hand geteilt. Es ist wichtig festzustellen, dass Spieler mindestens drei Gemeinschaftskarten sowie zwei eigenen Karten nutzen müssen, um ihre Blätter zu bilden.

Die obengenannten Varianten sind die bekanntesten und beliebtesten, aber man wird auch Red Dog als Poker Version finden, Three Card Poker oder Caribbean Stud. In all diesen Versionen spielt man allerdings gegen einen Dealer und nicht gegen andere Spieler. Daher findet man diese Spiele oft unter den Casino Tischspielen in Online Casinos.

Poker Strategien

Man kann ganze Bücher zum Thema Poker Strategien schreiben und es ist tatsächlich so, dass es Bücher zu dem Thema gibt. Wir hoffen auf jeden Fall einen eigenen Artikel zu dem Thema zu verfassen, aber an dieser Stelle beschränken wir uns auf ein paar Grundregeln, welche dabei helfen sollten zu entscheiden, was man tun soll wenn man Poker gerade erst noch lernt.

Wie man sein Budget managet

Bevor wir uns mit Strategie befassen ist es wichtig zu wissen, wie man sein Budget überhaupt im Auge behält wenn man Poker spielt. Natürlich gilt auch hier, dass man nicht mehr veranschlagen sollte als man bereit ist zu verlieren. So bedeutet dies grundsätzlich, dass man nie mehr als 5% seines Budgets auf dem Tisch liegen haben sollte.

Wer also €500 in der Tasche hat, sollte nie mehr als €25 davon auf dem Tisch liegen haben, vor allem wenn man alles auf einmal setzen will. Man sollte nie versucht sein wirklich sein ganzes Budget einzusetzen, denn man wird vermutlich eher verlieren als dass man seinen Einsatz verdoppelt. Geschieht dies, ist nämlich der Abend vorbei. Verliert man hingegen nur 5%, dann kann man noch eine ganze Weile weitermachen und vielleicht das nächste Blatt gewinnen.

Spielt man ein Echtgeldspiel im Casino, dann kauft man sich in dieses ein. Um zu entscheiden an welchem Tisch man Platz nimmt, schaut man wiederum auf sein Budget. Es ist allgemein empfohlen, dass man sich einen Tisch aussucht, der es einem erlaubt mit seinem Budget etwas an 20 bis 40 Spielen teilzunehmen, sich also entsprechend oft einzukaufen.

Beispiele:

  • €5 Einkauf = Budget von €100 bis €200
  • €10 Einkauf = Budget von €200 bis €400
  • €20 Einkauf = Budget von €400 bis €800

Position

Die eigene Position im Bezug auf den Dealer ist am Tisch durchaus wichtig, wenn es um die Strategie geht, für die man sich entscheidet. Umso näher man beim Dealer sitzt (im Uhrzeigersinn), umso schwächer ist die eigene Position, insbesondere beim Gemeinschaftskarten Poker. Man hat keine oder kaum eine Chance zu beobachten, was die anderen Spieler entscheiden, muss aber andererseits Entscheidungen treffen ohne weitere Karten zu kennen oder zu wissen, welche Spieler gleich aufgeben, mitgehen oder gar erhöhen.

In einer frühen Position (also wenn man vor allen anderen eine Entscheidung treffen muss) spielt man daher am besten eher vorsichtig und faltet ein schwaches Blatt am besten gleich. Mittlere Positionen können schon etwas mehr riskieren, je nachdem wie gut oder schlecht das eigene Blatt ist. Erst die späten Positionen haben den größten Vorteil und können am meisten riskieren oder sogar bluffen.

Zum Glück ändert sich die eigene Position mit jedem neuen Spiel, denn der Dealer wandert ja um den Tisch herum. Daher hat man nicht immer nur den Nachteil einer frühen Position zu fürchten.

TAG – Tight aggressive no limit strategy (Hold’em) – Aggressives Spiel

Diese Strategie ist eigentlich mit am einfachsten zu lernen, wenn man noch neu am Tisch ist. Vielleicht bedeutet dies, dass man viele schlechte Blätter faltet, aber wenn man ein gutes Blatt hat, dann kann man auch aggressiver spielen, falls man es wagt.

Falte schlechte Blätter – Wer eine schlechte Hand von beispielsweise niedrigwertigen Karten hält oder eine gute und eine schlechte Karte bekommt, sollte erst einmal falten bevor man einen Einsatz wagt. So riskiert man kein Geld. Nur mit hochrangigen Karten sollte man im Spiel bleiben.

Riskiere eine Erhöhung – Hält man ein gutes Blatt, sollte man ruhig riskieren den Einsatz zu erhöhen. Bescheidenheit ist in diesem Fall keine Zierde.

Behalte deine Position im Auge – Spielt man in einer frühen Position am Tisch, sollte man vorsichtiger sein. In einer mittleren oder späten Position darf man mehr riskieren.

Geh nicht nur mit – Auch “Limping” also “humpeln” genannt. Hier geht man einfach nur mit der Wette des vorherigen Spielers mit, wagt aber keine Erhöhung. Bekommt ein erfahrener Spieler mit, dass man “humpelt” ist man oft erledigt, weil dieser dann aggressiv gegen einen setzt.

Die Höhe des Einsatzes

Wie man die Höhe seines Einsatzes abwägt ist durchaus ein weiterer Aspekt der Strategie, den man bedenken sollte. Wir wollen hier nicht zu detailliert werden, aber einige Dinge sollen erwähnt sein:

  • Egal ob man eine gute Hand hat oder sich für einen Bluff entscheidet, man darf seine Art einen Einsatz zu machen nicht ändern. Das heißt, weniger einsetzen wenn man blufft oder mehr einsetzen wenn man ein gutes Blatt hat. Andere Spieler werden darauf aufmerksam sobald man das einige Male gemacht hat und entsprechend reagieren.
  • Man sollte je nach Größe des Pott wetten. Hier gibt es verschiedene Optionen, aber die üblichste Empfehlung ist, dass man 3/4 der Pottgröße einsetzt bzw. ein wenig darunter.
  • Man sollte nicht zu wenig einsetzen. So gibt man sich nur als Anfänger Preis oder dass man eventuell eine schlechte Hand hat. Unter Umständen sogar beides.

Die Chancen beim Poker feststellen

Auch dieses Thema ist recht kompliziert, weshalb wir auch hier nur die Grundsätze anreißen. Daran wird man kaum vorbeikommen, egal wo man sich über Poker informiert und es ist ganz gut, wenn man schon mal eine Idee hat, worum es hier geht. Im Grunde muss man drei Variablen im Augen behalten: den erwarteten Wert (expected value = EV), die Pott Chancen und die angedeuteten (implied) Chancen.

Der erwartet Wert

Ganz einfach ausgedrückt handelt es sich hier um den durchschnittlichen Gewinn ein Spieler erwartet je nachdem wie er das Spiel spielt. Man kalkuliert diesen Wert indem man die Wahrscheinlichkeit für ein jedes mögliches Ergebnis mit der Auszahlung multipliziert. Hier sollte man einen guten Kopf für Zahlen haben.

Wir wollen auch keine komplizierten Beispiele an dieser Stelle angeben, denn es ist gar nicht so einfach den zu erwartenden Wert zu kalkulieren und recht zu behalten, wenn man einen Anfänger am Tisch hat, der keine Ahnung von Chancen hat bzw. jemanden der sich gezielt entscheiden gegen die Chancen zu spielen.

Pott Chancen

Die Chancen für einen Pott werden nach der Größe des Potts im Vergleich zur Größe des Einsatzes bestimmt. Hat man einen Pott von €30 und muss bei einem Einsatz von €10 mitgehen, dann sind die Chancen 3:1 bzw. 1/4 (= 25%). Um zu entscheiden ob man mitgeht oder nicht, wägt man die Chance eine gute Karte zu ziehen gegen die Größe des Potts ab.

Angedeutete Chancen (Implied odds)

Im Grunde kann man diese gar nicht wirklich berechnen, da man hier entscheidet ob man mehr Geld aus einem Gegner herausbekommt wenn man sich entscheidet eine Karte zu ziehen. Das hängt ausschließlich davon ab, wie gut die eigene Hand ist und ob man glaubt sie sei besser als die des Gegners.

Poker Turniere

Poker Turniere können gigantisch sein und Millionen wurden hier schon von professionellen Pokerspielern gewonnen. Ja, es gibt professionelle Pokerspieler und World Series, in denen sie spielen.

Im Casino in der Umgebung oder auch im Online Casino muss man sich ebenfalls in ein Turnier einkaufen, wofür man dann eine bestimmt Zahl an Chips bekommt. Solange man Chips hat, spielt man auch weiter. Man kann also nur so lange am Turnier teilnehmen, solange man auch gewinnt, zumindest hin und wieder.

Das Turnier endet erst wenn der letzte Spieler übrig bleibt, dieser also die Chips aller anderen Spieler gewonnen hat.

Das Prinzip ist das gleiche für landbasierte und Online Casinos, wobei im Online Casino die Spiele vom Computer gesteuert werden.

Was ist Live Dealer Poker?

In vielen Online Casinos kann man Video Poker, Casino Poker oder Live Dealer Poker spielen. Gibt es einen Poker Klienten, dann kann man auch gegen andere Spieler antreten und an Turnieren teilnehmen.

Tatsächlich gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen Live Dealer Poker und dem Pokerspiel in einem Klienten.

Live Dealer Poker ist, wie man vermuten kann, auf Casino Poker basiert. Spielt man bei Casino Poker gegen den Computer, tritt man beim Live Dealer Poker gegen einen echten Dealer an. Und man tut dies allein.

Zumeist spielt man nur mit einem Kartendeck, welches vom Croupier verteilt wird. Die Auszahlungen richten sich nach einer festgelegten Auszahlungstabelle und man kann wie üblich entscheiden mitzugehen, zu erhöhen oder ein Blatt zu falten. Es gibt am Ende einen Showdown gegen den Spieler und wer immer die höherwertige Hand hat gewinnt.

Das kann auf jeden Fall Spaß machen, zumal einige Casinos eine Interaktion mit dem Dealer möglich machen und man eine angenehme Unterhaltung führen kann.

Poker mobil spielen

Poker mobil zu spielen ist praktisch mit jeder Version des Spiels möglich: Video Poker, Casino Poker, Live Dealer Poker oder mit einem Poker Klienten.

Die ersten drei Versionen sind praktisch in allen Online Casinos möglich, die diese anbieten. Man findet nicht immer Live Dealer Poker, denn nicht alle Live Casinos bieten es an. Aber Video Poker und Casino Poker spielt man eigentlich fast immer. Und entsprechend kann man beides mobil spielen.

Poker Klienten, die man mobil nutzen kann, sind seltener zu finden. Einige der größten und besten Online Casino bieten eigene mobile Apps zum herunterladen an, mit denen man die Poker Klienten nutzen kann. So loggt man sich dann einfach nur ein, sucht sich einen Tisch aus, an dem man spielen will und legt los. In unseren Bewertungen geben wir in der Regel an, ob dies möglich ist oder nicht.

Die besten Poker Klienten

Casino Softwareentwickler wie Microgaming oder Playtech haben ihre eigenen Poker Klienten entwickelt. Einige davon sind gigantisch und viele große Online Casinos, die viele Produkte anbieten, nutzen diese Klienten. Andere Casinos haben entschieden ihre eigenen kleinen Poker Klienten anzubieten, wo es weniger Spieler gibt und Atmosphäre intimer ist.

Bietet eines unserer empfohlenen Online Casinos einen Poker Klienten bietet (oder irgendeine andere Art von Poker), denn werden wir das natürlich erwähnen, wozu auch gehört welcher Klient angeboten wird. Einige davon sind überaus beliebt und immer eine gute Wahl, egal in welchem Casino man spielt.

Darüber hinaus ist es allerdings auch durchaus von Bedeutung, ob ein Online Casino Boni, Willkommensboni für Poker Spieler und andere Aktionen anbietet.

Diese findet man beispielsweise bei Unibet, Betsson, 888 oder auch bei betway. Lest euch einfach unsere Bewertungen durch und dann seht euch im Casino selbst um, um herauszufinden welches euch am besten passt.

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